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Rosenwurz

Rosenwurz (Rhodiola rosea) – Natürliches „Brain-Food“

Heilpflanzen haben schon von je her eine besondere Faszination auf Menschen ausgeübt. Das gilt vor allem für all jene Pflanzen, denen die Eigenschaft nachgesagt wird, den Alterungsprozess zu verlangsamen oder stark (und d.h. potent) zu machen. Ein Extrakt aus der so genannten Rosenwurz (Rhodiola rosea L.) vermag volksmedizinischen Überlieferungen und wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge alles drei! Hier eine kurze Übersicht über die wichtigsten Inhaltsstoffe, Wirkungen und Wirksamkeiten dieser außergewöhnlichen Pflanze. Die Rosenwurz gehört zur Familie der Crassulaceae, der Dickblattgewächse. Wie die Freunde von Steingärten vermutlich wissen, sind diese meist relativ kleinwüchsigen Pflanzen darauf spezialisiert, auch unter extremen Bedingungen zu gedeihen. So ist Rhodiola bevorzugt in den höheren Gebirgslagen Asiens und Europas anzutreffen. Die mehrjährige Pflanze hat dicke (sukkulente), blaugrüne Blätter und gelbe, wohlriechende Blüten. Sie ist diözisch, d.h. es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Der Wurzelstock, aus dem die Droge hergestellt wird, ist knollig verdickt. In Russland, Skandinavien und anderen östlichen Ländern ist Rosenwurz schon seit langem als Heilpflanze bekannt. Dort wird die Pflanze in der Regel „Rosenroot“ oder sogar „goldene Wurzel“ genannt. In der Volksmedizin wird Rosenwurz traditionell vor allem eingesetzt zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit, gegen Höhenkrankheit, bei allgemeiner Müdigkeit, Depressionen, Impotenz, allgemeiner Abwehrschwäche, Nervenkrankheiten, aber auch bei Krebs und anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen. Seit 1960 wurden über 180 pharmakologische und klinische Studien mit Rosenwurz, vor allem mit der Spezies „Rhodiola rosea L.“, durchgeführt und publiziert.

Die wichtigsten nachgewiesenen Inhaltsstoffe von Rhodiola rosea:

  • Phenylpropanderivate: wie z.B. Rosavin, Rosin und Rosarin
  • Phenylethylderivate: Salidrosin
  • Flavonoide: Rodolin, Rodiosin, Acetylrodalgin
  • Monoterpene: Rosiridol, Rosaridin
  • Triterpene: Daucosterolund a-Sitosterol
  • Phenolsäuren: Chlorogen-, Hydroxyzimt- und Gallussäuren.

Herausragende Eigenschaften von Rosenwurz (Rhodiola rosea)

Wie in zahlreichen Untersuchungen mittlerweile nachgewiesen werden konnte, gehört Rhodiola rosea in die Gruppe der so genannten Adaptogene. Das sind Heilpflanzen bzw. Wirkstoffe, die ganz allgemein die Anpassungsfähigkeit des Organismus an außergewöhnliche Belastungen – gemeint sind physische und / oder psychische Stresssituationen – erhöhen. Zudem ist ein Extrakt aus Rhodiola-Wurzel in der Lage, die kognitive Lern- und Erinnerungsfähigkeit von Menschen zu verbessern. Man nimmt an, dass diese Wirkungen darauf zurück zu führen sind, dass ein Extrakt aus Rhodiola rosea verschiedene Signalsubstanzen der Nervenzellen, darunter Norepinephrin (NE), Dopamin (DA), Serotonin (5-HAT) stimuliert. Zudem hat Rhodiola rosea eine antioxidative Wirkung. Als Antioxidanz kann Rhodiola die Zellen des ZNS vor dem Angriff freier Radikale schützt. Freie Radikale entstehen nicht nur beim Rauchen oder bei entzündlichen Prozessen im Gewebe, sie werden auch im ZNS in der Folge von Stress etc. gebildet und können – wenn sie nicht sogleich durch die dafür zuständigen Enzymsysteme gehemmt werden – schweren Schaden im Gewebe hervorrufen.

Klinische Studien mit Rhodiola rosea L.

Mit Rhodiola rosea wurden in den letzten Jahren eine ganze Reihe von klinischen Studien durchgeführt – sowohl an kranken Menschen als auch an gesunden Probanden. Hier eine kleine Auswahl der Untersuchungsergebnisse:

  1. In einer offenen Studie wurde die Wirksamkeit der Heilpflanze an 56 gesunden Ärzten und Ärztinnen im Nachtdienst, im Hinblick auf ihre geistige Leistungsfähigkeit und Müdig­keit untersucht. Die Probanden bekamen 14 Tage lang 170 mg Rhodiola rosea-Extrakt. Bei Denksportaufgaben wurde eine erhebliche Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit festgestellt. Dieser positive Effekt verschwand nach 6 Wochen (in der Auswaschphase, ohne Einnahme des Extraktes). Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass Rhodiola rosea-Extrakt vorübergehend eine stressbedingte Müdigkeit verringern kann.
  1. In einer placebokontrollierten Studie wurde die Wirkung des Rhodiola-Extrakt (100 mg pro Tag) auf die Leistungsfähigkeit von Medizinstudenten während der Examenszeit untersucht. In der Rhodiola rosea-Gruppe wurden das allgemeine Wohlbefinden und die körperliche Fitness deutlich verbessert. Auch die geistige Ermüdung und das Schlafbedürfnis waren bei diesen Studenten geringer als in der Vergleichsgruppe.
  1. In einer offenen Studie an 128 Patienten linderte Rhodiola rosea bei 64% der Personen Müdigkeit, Reizbarkeit, Kopfschmerzen und Schwäche sowie andere Beschwerden des vegetativen Nervensystems. Die anregenden und leistungssteigernden Wirkungen auf die Psyche konnten sogar bei 412 Patienten mit geistigen Störungen (Neurosen) und allgemeiner körperlicher und geistiger Schwäche nachgewiesen werden. Die Behandlungsdauer reichte von 10 Tagen bis zu 4 Monaten, die Dosierung betrug dreimal täglich 50 mg Rhodiola rosea. Daraufhin besserten sich die Beschwerden.

(Quelle: Brown, R.P., Patricia L. Gerbarg, Zakir Ramazanov: Rhodiola rosea : A Phytomedical Overview, HerbalGram. 2002; 56: 40-52)

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Extrakt der Rhodiola rosea Pflanze mit Magnesium und Vitamin B1

Rosenwurz (Rhodiola rosea) wird schon seit langem als hochwertige Nährstoffquelle verzehrt. Die sinnvolle Kombination aus Magnesium & Vitamin B1 ist gut für die Energieversorgung der Nervenzellen und die Informationsübertragung im Gehirn.

Die Inhaltsstoffe der Rosenwurz verbessern die Anpassung des Organismus auch an außergewöhnliche körperliche Belastungen (z.B. beim Sport oder Nachtdienst)

Verzehrempfehlung: 1 Kapsel pro Tag mit ausreichend Flüssigkeit verzehren.

Zutaten: Magnesiumcarbonat (20 mg pro Kapsel), Rhodiola Rosea Extrakt (200 mg pro Kapsel), Vitamin B1 (1,2 mg pro Kapsel)